Clubhouse richtig nutzen

Clubhouse ist aktuell nicht mehr in aller Munde. Dabei wird die App Social Media revolutionieren. Clubhouse ist ein Tor zur Welt. Nirgendwo sonst kommt man aus der Social-Bubble so konsequent heraus, als durch da zufällige Betreten von Räumen, die gerade irgendwo auf dem Planeten geöffnet wurden.

Was kann Clubhouse?

Clubhouse ist eine rein Audio-basierte Social-Media-App. Statt Bilder und Videos, Kommentare und Likes gibt es virtuelle „Räume“. Darin finden live Diskussionen statt, denen man flexibel beiwohnen und nach Lust und Laune fast unbemerkt wieder verlassen kann. Über eine Meldefunktion kann man sich aber auch von den Organisatoren auf die Bühne „hochholen“ lassen. Das Format schwankt zwischen einer Massen-Telefonkonferenz und einem Fishbowl-Panel, bei dem der Gast auch mal mitreden kann. Der Reiz kommt aus der Live-Atmosphäre, dem Themen-Hopping und der Intimität eines Telefongesprächs. Die gefühlte Nähe zu mehr oder weniger wichtigen Zeitgenossen tut ein Übriges. Hinzu kommt der Umstand, dass sich diese App wie Radio nebenbei nutzen läßt.

Was gerade so läuft? Hier die „Hörzu“ von Clubhouse, eine private Programmseite zum deutschen Angebot.

Das Wertvolle an Clubhouse

Wir von WEPUBLICA sehen enorme Chancen für alle gesellschaftlichen Player, auf dem Medium das zu verwirklichen, was „klassische“ Soziale Medien oft vermissen lassen, nämlich echte Personen, Diskurse und Wissensvermittlung. Der Nutzen von Clubhouse liegt auch in der vergleichsweise hohen Inhaltsqualität. Die Diskussionslängen sorgen dafür, dass Moderatoren und Speaker persönliche und professionelle Informationen preisgeben, die der schnelle gezielte Social-Media-Input selten zu bieten hat. Gleichzeitig muss kein „schöner Schein“ per Bild oder Video erzeugt werden. Ein echter Hit bei Facebook-müden Usern, zumal eine Kommerzialisierung durch das Fehlen von Produktästhetik wohltuend erschwert wird. Twitter ist übrigens mit seinem sehr ähnlichen Produkt Spaces dem Newcomer bereits auf den Fersen. Hinzu kommen bald Imitationen auch aus Deutschland, wie Dive.

Es gibt allerdings einen für Marketer gewichtigen Nachteil: Aufgrund der fehlenden Texterfassung durch Suchmaschinen ist das Finden von Inhalten erschwert. Gute Inhalte werden allerdings bereits von Anbietern in schriftlicher Form auf privaten Plattformen zur Weiterverbreitung abrufbar gemacht. Auch eine zeitlose Wirkung bleibt durch den Live-Charakter aus. Zudem läßt sich die Input-Arbeit auf Clubhouse nicht an anonyme Agenturabeiter*innen deligieren. Dafür entfällt die aufwendige Content-Produktion. Wichtiger noch, das externe Sammeln und Auswerten von persönlichen Informationen und Nutzungs-Daten ist unmöglich, zumindest solange aktuell eingeführte Capturing Tools nicht durchgängig alle Audio-Anteile auslesen können. Doch das wird kommen.

In unseren Workshops geben wir wertvolle Hinweise zur Benutzung der App und zur Planung von Events auf Clubhouse. Dazu gehören:

  • Was ist die richtige Kommunikations-Strategie für Clubhouse?
  • Optimale Technik für Ton und Stimmeinsatz
  • Die richtige Einrichtung von Räumen
  • Die effektive Nutzung der Funktionen
  • Vortragstechnik und Tipps für die Moderation von Panels
  • Das optimale Zeitmanagement
  • Wertvolle Datenschutz-Tipps
  • Krisenkommunikation auf Clubhouse

Unsere Experten zeigen Ihnen, unterstützt von prominenten Clubhouse-Hostern, wie sich die Erfolgs-App perfekt in Ihre Kommunikations- und Marketing-Strategie einpassen läßt.

Neugierig geworden? Melden Sie sich gerne bei:

Jennifer Lessing / 0049 (30) 409 896-47 / jennifer.lessing(at)denkfamilie.de

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